Juni 2026, Grand Palais, Paris. Matisse 1941 – 1954.

Da waren sie alle (wirklich alle), die Papiers gouachés & découpés. Die Leichtigkeit der Farben und Formen, die Fröhlichkeit und Freude beim immer neuen Zusammensetzen der Motive und die neue Freiheit in Serien zu arbeiten, damit konnte ich sofort etwas anfangen. Direkt im Atelier in Paris Belleville habe ich in den folgenden Tagen und ohne Pause eine eigene, 12-teilige Serie entwickelt, digital skizziert.
Gemalt auf Leinwand habe ich die Entwürfe dann während meiner Arbeitsferien im Juli in Leipzig. Und ja, ich hatte fast vier 40-Stunden-Wochen. Eine schöne, eine intensive Zeit.

Erstmals habe ich hier Acrylfarben bewusst eingesetzt. Nicht glänzend wirken sie ähnlich der Gouache, weniger schwer, weniger "bedeutsam". Ebenfalls reduziert habe ich die Keilrahmentiefe von sonst 4 auf nur 2 cm. Um die Leichtigkeit weiter zu verstärken, habe ich eine Rahmung durch Freilassen der Leinwand gesetzt.

Eine Serie, bei denen ich ebenfalls Matisse re-interpretiert habe, ist zwei Jahre zuvor entstanden:
L'Escargot

kuratiert von Stephan Reichmann (info@stephanreichmann.com), Paca (France)

Wenn ihr nicht lange suchen wollt:

Hier stellt euch Stephan ab und an eine kleine Kollektion seiner Bilder zusammen, entweder neue Sachen oder zu Themen, die ihn gerade ganz intensiv angefasst haben - oder beides.

Viel Vergnügen.